Schon bald ist es so weit: Das HR BarCamp findet am 22. und 23. September wieder in Wien statt und geht somit in die zweite Runde! Auch dieses Jahr haben wir wieder Sponsoren und Unterstützer, ohne die das BarCamp so nicht möglich wäre. Ein großer Dank geht an T-Mobile, Firstbird, Toocan und eRecruiter. Während wir in den letzten Vorbereitungen stecken, ist es höchste Zeit sich mal zu fragen, was so ein Barcamp eigentlich ausmacht. Und was genau ein Goldfischglas damit zu tun hat.

Barcamp, Unkonferenz oder Ad-hoc-Nicht-Konferenz

Egal, wie du diese offene Tagung nennen willst, sie hat immer einen spontanen Charakter und offene Workshops, die von den Teilnehmern aktiv mitbestimmt werden. So darf jeder ein eigenes Thema vorstellen und versuchen, dafür einen der begehrten Sessionplätze zu ergattern. Diese werden per Abstimmung vergeben: wer die meisten Stimmen hat, bekommt die Session. Bei den Themen sind theoretisch keine inhaltlichen Grenzen gesetzt, sie müssen nur etwas mit dem jeweiligen Rahmen zu tun haben, in dem das Barcamp abgehalten wird. In unserem Fall ist das HR – also Human Ressources.

HRBC15_Thomas Peintinger Photography

Warum Unternehmen mehr Barcamps veranstalten sollten

Barcamps bieten nicht nur eine tolle Möglichkeit, um endlich mal offiziell eine Diskussion in die Zeiterfassung einzutragen, sondern haben tatsächlich viele Benefits. Hier sind unsere Top 5:

  1. Brainstorming in einer neuen Dimension
    Irgendwie ist in deiner Abteilung gerade keiner kreativ und die großartige, neue Idee lässt auch auf sich warten? Außerdem bekommst du diese eine Sache einfach nicht kreativ gelöst? Das Barcamp bietet die perfekte Gelegenheit, um wieder frischen Wind in deine Arbeit zu bringen. Denn du kannst dich ganz locker mit anderen Menschen austauschen, die vielleicht gerade ein ähnliches Problem haben oder erst neulich eine tolle Lösung gefunden haben. Auch neue Ideen können bei einem Barcamp nur so sprudeln.
  2. Kommunikationskultur im Open Space
    Reden kann manchmal ganz schön anstrengend sein, vor allem dann, wenn du aufpassen musst, wie du Dinge verpackst. Bei einem Barcamp darf jeder mit seiner Meinung herausplatzen. Das bedeutet natürlich nicht, dass du unhöflich allen anderen Teilnehmern ins Wort fallen darfst, aber du kannst deine Themenwünsche ganz frei äußern und mit den anderen über Trends und Fakten diskutieren. Zum Schluss gibt es dann nochmal eine kurze Zusammenfassung mit den Erkenntnissen der letzten Stunde.Goldfischglas
  3. Talk, Performance, Fishbowl Spiel: Lass deiner Kreativität freien Lauf
    Du möchtest nicht einfach in einer offenen Runde zu einem Thema diskutieren, aber auch nicht, wie in der Schule, dasitzen und dem Redner zuhören? Dann versuch es doch mal mit einer anderen Kommunikationsmethode! Bei der Fishbowl Methode diskutiert beispielsweise eine kleine Gruppe im Inneren eines Kreises, während die anderen Teilnehmer außen herum stehen und ihnen zuhören. Um mehr Dynamik in diese Gesprächsmethode zu bringen, können die Zuhörer nach einiger Zeit einen Redner ablösen und selbst zum Goldfisch werden.
  4. Networking ohne working
    Jeder, der Beziehungen zu Kunden pflegt, einen neuen Kundenstamm aufbauen oder eine Kooperation vorschlagen möchte, weiß wie schwer es manchmal ist in Kontakt zu bleiben bzw. überhaupt erstmal mit der richtigen Ansprechperson in Kontakt zu kommen. Auf einem Barcamp geht das ganz leicht. Denn es treffen lauter Menschen zusammen, die die gleiche Leidenschaft für ein Thema empfinden und aus der gleichen Branche kommen. Und über Gemeinsamkeiten kommt man schließlich immer schnell ins Gespräch.
  5. Kollegen, Kunden und Partner mal anders
    Der Kollege schräg gegenüber von dir wirkt immer so still und der Partner der Agentur XY redet immer ganz überdreht? Höchste Zeit, dass du diese Menschen mal abseits von ihrem gewohnten Arbeitsumfeld erlebst. Auf einem Barcamp könnte dich der eine oder andere überraschen. Schließlich hält mancher schüchtern wirkender Mitarbeiter plötzlich eine der spannendsten Sessions und der extrovertierte Kunde wird zum gebannten Zuhörer.

Die Vorteile eines Barcamps kannst du aber nicht nur auf einem Event genießen, sondern auch in der eigenen Firma. Es eignet sich sicherlich für das nächste Teambuilding.

Noch mehr spannende Stories?

Mehr als 5000 Videos, 100 Berufsbilder und 200 Unternehmen sind bereits dabei. Und wo bist du?

Weil’s so schön war, noch einmal

Den Benefit eines BarCamps haben wir letztes Jahr schon einmal selbst erfahren. Deswegen war für uns klar: Es muss eine zweite Runde geben!
Wir haben das HR BarCamp 2015 in Wien mit Bauchtanz begonnen, 24 Sessions mit den unterschiedlichsten Themen abgehalten und über 1.400 Tweets mit dem #HRBC15 in die Welt gezwitschert.
Auch dieses Jahr sind die beiden „HR BarCamp- Väter“ Jannis Tsalikis und Christoph Athanas wieder an Bord und haben, mit etwas Glück, wieder eine Tanzeinlage im Gepäck. Außerdem wollen wir unsere eigenen Rekorde brechen. In diesem Jahr werden wir rund 180 Teilnehmer im T-Center begrüßen und 30 Sessions abhalten. Außerdem wollen wir mit dem #HRBC16 mehr Tweets schaffen, als im letzten Jahr!

Session Wall des HR Barcamp 2015 in Wien

Wir sind aber nicht nur auf unserem eigenen BarCamp unterwegs, sondern haben auch das HR BarCamp in Berlin und das Hochschul Barcamp in Essen besucht.

Wir freuen uns schon, wenn es wieder heißt: Vienna Calling!
Na dann, frohes Campen!

1 Comment HR BarCamp: Die neue Form der Konferenz

  1. Pingback: Vienna Calling - zweites HR Barcamp in Wien

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