Toy Story, Herr der Ringe oder Der Teufel trägt Prada – in Filmen stecken nicht nicht nur tolle Stories, die ein oder andere Sozialkritik und Lektionen fürs Leben, sondern du kannst auch eine Menge für dein Berufsleben lernen. Welche Jobtipps sich genau in Filmen verstecken, stellen wir dir anhand von 7 Beispielen vor.

1. Toy Story: Es ist ok, wenn du kein Überflieger bist

Buzz Lightyear ist fest davon überzeugt, dass er fliegen kann. Als der Spielzeugastronaut erkennt, dass dem nicht so ist, zerbricht sein Glaube an sich selbst. Es dauert eine ganze Weile, bis er erkennt, dass er nicht fliegen können muss, um seinen Freunden zu helfen. Diese Erkenntnis lässt sich gut auf die Berufswelt adaptieren. Du musst keine Superkraft haben, um einen guten Job zu machen und du musst auch nicht in allem ein Überflieger sein. Viel wichtiger ist es, dass du deine eigenen Talente nutzt und förderst, engagiert nach Lösungen suchst und immer dein Bestes gibst.

 

2. Der Herr der Ringe: Sei offen für Abenteuer und trau dich

Frodo verlässt sein geliebtes und behütetes Auenland, um mit seinen Gefährten die Welt zu retten. Auf dem Weg trifft er auf viele Hindernisse und lernt Schritt für Schritt, über sich hinauszuwachsen. Obwohl es sicher bequemer wäre, im gemachten Nest zu bleiben, solltest du ab und zu ein Risiko eingehen. Du weißt nie, wohin dich die Reise bringen kann und welche Fähigkeiten du durch deinen Mut erwirbst. Das gilt genauso für Fortbildungen und neue Aufgabenfelder, wie auch für einen Umzug für deinen Traumjob. Du solltest flexibel sein und Chancen ergreifen, vor allem wenn sie dich aus deiner Komfortzone bringen. Nur so kannst du dich weiterentwickeln.

 

3. Batman: Hinfallen und wieder aufstehen

“Und warum fallen wir Bruce? Damit wir lernen können, uns wieder aufzurappeln.”
Das bedeutet nicht, dass du dich aufrappeln musst, als dunkler Ritter die Kriminellen in deiner Stadt zu bekämpfen. Vielmehr solltest du aus dem Film mitnehmen, dass es auch nach Rückschlägen immer einen Weg gibt, das Ruder herumzureißen. Voraussetzung ist natürlich, dass du dein Bestes gibst und bereit bist, deine Grenzen zu überwinden. Diese Eigenschaft wird dir allerdings nicht nur im Job helfen und deinem Chef gefallen, sondern auch in deinem Privatleben nützlich sein.

 

4. Der Teufel trägt Prada: Bleib dir selbst treu

Auch wenn Networking und gute Kontakte in deinem Arbeitsumfeld heute in nahezu jedem Job unerlässlich sind, solltest du dich dabei nicht selbst verlieren, nur um anderen zu gefallen. Andy muss diese Lektion ebenfalls lernen, als sie die Stelle als zweite Assistentin von Chefredakteurin Miranda Priestly beim Modemagazin Runway annimmt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Büro passt sie sich an die Modewelt an. Als sich die Anpassung nicht mehr nur auf ihr Äußeres beschränkt, muss sie letztendlich die Notbremse ziehen und verlässt das Unternehmen. Damit es bei dir gar nicht erst so weit kommt, brauchst du nicht nur eine große Portion Selbstvertrauen, sondern solltest deine Kollegen, Partner und Kunden ebenfalls kennen und einschätzen können. Plattformen wie LinkedIn und Xing helfen dir dabei, ein Gefühl für ihre Vorstellungen in der Berufswelt zu bekommen.
Dass du du selbst bleibst ist übrigens auch wichtig, um dich von der Konkurrenz abzuheben. Denn deine Persönlichkeit entscheidet darüber, ob du tatsächlich in ein Team passt.

 

5. Der Grinch: Gib deinem neuen Team eine Chance

Der Grinch lebt aufgrund schlechter Erfahrungen in seiner Kindheit abgeschieden von den anderen Bewohnern Whovilles. Während die Whos das Weihnachtsfest vorbereiten, denkt er lieber darüber nach, wie er es zerstören könnte. Zum Schluss erkennt er durch die Freundschaft der kleinen Cindy Lou Who, dass er sich lange Zeit selbst isoliert hat.

Was du daraus lernen kannst? Du solltest ebenfalls nicht voreingenommen sein, wenn du auf unbekannte Kollegen triffst oder dich an einem neuen Arbeitsplatz zurechtfinden musst. Manchmal braucht es eine Weile, bis du dich an eine neue Umgebung gewöhnt hast. Auch für Bewerber hat der Film eine kleine Lebensweisheit parat: Sollte es nicht gleich mit den ersten Bewerbungen klappen, solltest du nicht den Kopf in den Sand stecken. Irgendwo wartet sicher schon die passende Firma auf dich.

 

6. Man lernt nie aus: Der richtige Auftritt ist alles

Der Film über den 70-jährigen Praktikanten vermittelt dir nicht nur die Message, dass es nie zu spät ist, um sich nochmals ins Zeug zu legen und etwas Neues zu lernen. Er verrät dir auch viel über die Macht des richtigen Auftritts. Ben ist vom ersten Tag seines Praktikums an immer schick angezogen und beweist, dass er sich auch für den Job in einem jungen und flippigen Unternehmen in Schale wirft. Das Ergebnis: Anerkennung und Vertrauen seiner Kollegen. Du glaubst nicht, dass dir ein Outfit Respekt von deinen Kollegen verschaffen kann? Dann probier es doch einfach aus und lass dich vom Gegenteil überzeugen. Falls du danach nicht überzeugt bist, hast du zumindest ein paar Komplimente für dein gutes Aussehen bekommen. Auch beim Vorstellungsgespräch ist das richtige Outfit entscheidend. Schließlich kann man den ersten Eindruck nur schwer korrigieren.

 

7. Sherlock Holmes: Vertraue auf deine Intuition

Sherlock Holmes ist ein begnadeter Detektiv, der bei seinen Aufträgen von seiner außerordentlich guten Auffassungsgabe und seinem photographischen Gedächtnis profitiert. Doch das sind nicht die einzigen Eigenschaften, die ihm helfen, einen Fall zu lösen. Durch seinen Dickkopf vertraut er immer auf seine Intuition. Auch wenn es sicher nicht schadet den ein oder anderen Rat anzunehmen, ist es wichtig auf sein Bauchgefühl zu hören. Sherlock ist bislang immer gut damit durchgekommen. Nimm dir also ein Beispiel an ihm und höre auf deine innere Stimme.

Das war dir noch nicht genug aus der Kinowelt? Dann finde doch heraus, welche Berufe deine liebsten Disneyhelden im realen Leben hätten. Vielleicht inspiriert dich ja der ein oder andere!