Oftmals ist es schwer eine Brücke zwischen Schule und Job zu schlagen. Insbesondere für Menschen mit Behinderung kann dies zu einer Herausforderung werden. Wir zeigen euch, welche Möglichkeiten es dafür gibt.

Für junge Menschen tun sich nach der Schule viele Fragen auf: Welche Ausbildung soll ich machen? Welchen Beruf kann ich ergreifen? Was kann ich und was will ich? Dies gilt in besonderem Maße für junge Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen. Nach der Pflichtschule finden sie kaum Bildungsangebote, die ihren Bedürfnissen und ihrem Lerntempo entsprechen – was die Chancen auf einen Job zusätzlich verschlechtert.

 

Mögliche Lösungsansätze

Durch maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahmen und Jobcoachings können junge Menschen mit Behinderungen jedoch dazu befähigt werden, eine Ausbildung oder eine Anstellung zu erhalten. Denn Menschen mit Lernschwierigkeiten können vieles lernen – wenn die Methoden, die Materialien und das Tempo ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechen.

 

 

Dabei ist es essentiell, dass die Lerninhalte sehr individuell auf die Teilnehmenden zugeschnitten werden: Weder gibt es einen für alle gleichen Lehrplan noch ein fix vorgegebenes Ende. Stattdessen wird so lange qualifiziert und begleitet, bis der Übertritt geschafft ist. Im Schnitt dauert das 2,5 Jahre. Manche können schon nach wenigen Wochen den nächsten beruflichen Schritt setzen, andere brauchen bis zu fünf Jahre dafür.

 

 

Praktische Erfahrungen zu sammeln, ist für die Entwicklung aller jungen Menschen sehr wichtig. Bei Praktika im In- und Ausland, in Unternehmen oder inklusiven Bildungseinrichtungen, wird das Erlernte in einem inklusiven Umfeld gefestigt und erweitert. Außerdem können tragfähige Netzwerke für den Übertritt ins Berufsleben geknüpft werden.

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Besonders der Erwerb von IT-Kompetenzen hat heutzutage einen hohen Stellenwert. Denn für viele Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen bieten Computer, Smartphone und Internet eine Reihe von Hilfsmitteln, die das Kommunizieren, das Lernen und das selbstständige Leben erleichtern. Diese Hilfsmittel sollten im Idealfall an die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst werden.

 

 

Für Menschen mit einer Leseschwäche ist dieser Text womöglich schwer zu verstehen. Mithilfe einer App (capito App) ist es jedoch möglich, diesen in eine leicht verständliche Sprache zu übersetzen. Probiere es doch selbst einmal aus!

Lade die App herunter und scanne dafür den QR-Code im Anschluss. Sogleich wirst du eine leicht verständliche Version des Textes am Handy lesen können. Zusätzlich kannst du zwischen zwei Versionen A2 (leichter zu lesen) und A1 (sehr leicht zu lesen) auswählen. Natürlich hast du die Möglichkeit auch ohne App die beiden Versionen online aufzurufen.

So können Texte für Menschen mit Leseschwierigkeiten verständlich gemacht werden. Hier der QR Code zum Einscannen:

Melanie Wimmer erzählt in ihrem whatchado Video mehr über capito:

 

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