Nicht nur Snapchat, Tinder & Co eignen sich für die Unternehmenskommunikation. Auch WhatsApp birgt durchaus großes Potenzial. Im Januar 2017 nutzten 1,2 Milliarden Personen die App, um mit größtenteils Freunden und Familie, aber auch Unternehmen in Kontakt zu treten (Zahlen weiter steigend). Die App ermöglicht eine neue Art von persönlicher, genau auf den Kunden zugeschnittene Kommunikation mit den Usern.

Wichtig dabei zu wissen ist, dass der Erstkontakt vom Kunden ausgehen muss. Da die AGB von WhatsApp eine kommerzielle Nutzung der App untersagen. Schreibt ein Kunde/User dem Unternehmen jedoch zuerst, z. B. das Wort “Start”, wird die Konversation nicht als Spam angesehen und es können fortan problemlos Nachrichten ausgetauscht werden. 

Beratung

Vorrangig gibt es zwei interessante Wege die App als Marketingtool zu verwenden. Die erste ist ein Customer Service Channel: Kunden können sich bei Fragen und Problemen zum Produkt oder der Dienstleistung direkt mit dem Unternehmen über WhatsApp in Kontakt setzen. WhatsApp ermöglicht damit einen direkten, individuellen Kundenservice. Die Antworten sollten stets kurz, knackig und hilfreich sein.

Newsletter

Die zweite große Möglichkeit WhatsApp für Unternehmen zu nutzen, ist die Newsletter Funktion. Den Newsletter kann man genau auf seine Zielgruppe abstimmen und in bestimmten Zeitabständen aussenden. Vorsichtig ist jedoch geboten, da WhatsApp noch zu den wenigen werbefreien Kanälen gehört und hauptsächlich für den privaten Gebrauch genutzt wird. User sind auf diesem Kanal empfindlicher, wenn es darum geht, Nachrichten bzw. „Werbung“ von Unternehmen zu bekommen. Man sollte darauf achten, dass man den User nicht zu spammed, um eine negative Assoziation mit der Marke zu vermeiden. Ziel ihrer WhatsApp Strategie sollte also relevanter, kurzgehaltener Inhalt, in angemessenen Zeitabständen sein.

Da der WhatsApp- Dienst vor allem bei 14- bis 19-jährigen Internetnutzern sehr beliebt ist (ca. 89 % der Befragten gaben in einer Studie an ihn zu verwenden), nutzt whatchado nun seit einigen Wochen die App in Kombination mit dem Tool “WhatsATool”. Ein paar Vor- und Nachteile, die wir in den letzten Wochen erkannt haben, listen wir Ihnen hier auf:

Vorteile:

  1. Man kann mehrere Channels verwalten, d.h. man kann verschiedene Channels, in unserem Fall, zum Beispiel einen für Studenten, einen für Schüler und einen für Young Professionals anlegen. Somit segmentieren wir unsere User und können ihnen zielgruppengerechten Content liefern, welcher genau ihren Interessen in ihrer derzeitigen Lebenslage entspricht.
  2. Zudem können Beiträge geplant werden, d. h. man kann wie bei einem normalen Newsletter alles vorbereiten und ihn zum optimalen Zeitpunkt verschicken.
  3. Automatisierte Antworten erleichtern das Leben des zuständigen WhatsApp- Verantwortlichen zusätzlich. Bei Abwesenheit am Wochenende kann eine automatisierte Antwort eingestellt werden, die darauf hinweist, dass die Anfrage frühestens am Montagmorgen wieder beantwortet wird.
  4. Es können auch spezielle Keywords festgelegt werden, um automatisierte Antworten auszulösen. Wenn jemand z.B. “Start” schreibt, kommt automatisch ein “Herzlich Willkommen beim whatchado WhatsApp- Service…” zurück.
  5. Ein weiterer Vorteil ist die Analyse und Auswertungsmöglichkeit des Tools. Es ist ersichtlich, wie viele Nachrichten gesendet, wie viele davon geöffnet und auch wann sie geöffnet wurden.

 

Nachteile:

  1. Man muss sich bewusst sein, dass teilweise, zum Beispiel nach großen Events eine Flut an Nachrichten folgt, die nur schwer zu bewältigen ist.
  2. Auch mit Beleidigungen und lästigem Spam muss man, wie auch bei allen anderen Social Media Kanälen, rechnen.
  3. Wenn man sich für den WhatsApp- Service entscheidet, sollte je nach Größe des Unternehmens, mindestens eine fixe Person das Community-Management übernehmen, da man den Aufwand nicht unterschätzen darf.

 

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Detaillierte Informationen, wie Sie Snapchat als erfolgreiches Marketingtool nutzen können, finden Sie in diesem Blogbeitrag. Des Weiteren erklärt dieser Beitrag, über welches Marketing-Potenzial die Dating-App Tinder verfügt.